Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
digITalwerk Rainer – Markus Rainer
(Stand: 2026)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Lieferungen und Dienstleistungen von digITalwerk Rainer, Markus Jakob Rainer (im Folgenden „Auftragnehmer“) gegenüber Privatkunden (B2C) und Unternehmen (B2B) (im Folgenden „Auftraggeber“), sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsabschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und – sofern nicht anders angegeben – 14 Tage gültig.
Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung, Unterfertigung eines Angebots, elektronische Bestätigung oder durch tatsächliche Leistungserbringung zustande.
3. Leistungsumfang
Der Auftragnehmer erbringt IT-Dienstleistungen insbesondere in den Bereichen:
- IT-Beratung, IT-Support und Wartung
- Verkauf, Lieferung und Einrichtung von Hard- und Software
- Netzwerk-, WLAN- und Datensicherungslösungen
- Fehleranalyse, Reparatur und Störungsbehebung
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Auftrag, der schriftlichen oder auch mündlichen Vereinbarung.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Euro, exklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 456 UGB (bei Unternehmern) bzw. § 1000 ABGB (bei Verbrauchern) sowie angemessene Mahn- und Inkassokosten zu verrechnen.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei größeren Projekten Teilrechnungen oder Akontozahlungen zu verlangen.
5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge und Daten rechtzeitig und vollständig bereitzustellen.
Verzögerungen oder Mehraufwand, die aufgrund unzureichender Mitwirkung entstehen, sind vom Auftraggeber zu tragen.
6. Haftung
Der Auftragnehmer haftet für Schäden ausschließlich bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Bei Unternehmern (B2B) ist eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Bei Verbrauchern (B2C) gilt die Haftung gemäß den zwingenden gesetzlichen Bestimmungen.
Keine Haftung besteht insbesondere für:
- Datenverluste, sofern keine gesonderte Datensicherungsvereinbarung getroffen wurde
- mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn
- Schäden, die durch unsachgemäße Bedienung, Fremdsoftware oder Eingriffe Dritter entstehen
Der Auftraggeber ist – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – selbst für eine regelmäßige Datensicherungverantwortlich.
7. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.
Bei Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist 6 Monate ab Übergabe.
Bei Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen gemäß ABGB.
Mängel sind nach Bekanntwerden unverzüglich anzuzeigen.
8. Eigentumsvorbehalt
Gelieferte Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der Geschäftsverbindung im Eigentum des Auftragnehmers.
9. Rücktrittsrecht für Verbraucher (Fernabsatz)
Verbraucher haben bei Fernabsatz- oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein 14-tägiges Rücktrittsrecht gemäß FAGG.
Das Rücktrittsrecht entfällt insbesondere bei:
- Dienstleistungen, die mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Rücktrittsfrist begonnen wurden
- individuell angefertigter oder konfigurierte Ware
10. Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO, DSG).
Weitere Informationen sind der gesonderten Datenschutzerklärung zu entnehmen.
11. Geheimhaltung
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Zuge der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen zeitlich unbegrenzt geheim zu halten, sofern keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
12. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Für Unternehmer wird als Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers vereinbart.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

